echt glücklich

Marlene Timm Life Coaching – Entdecke Deinen eigenen Weg in ein erfüllteres Leben

Ungeschminkt, verschwitzt, ausgepowert – aber fröhlich! :) – oder: Da Freundlichkeit ansteckend ist, verbreite sie!

Guten Morgen lieber Mensch,

ich war laufen – die Sonne hat mich dazu ja förmlich eingeladen. Und häufig, wenn ich da so durch die Sonnenstrahlen meine Runde um den Kupferteich mache, habe ich Freude daran, allen Menschen, denen ich dabei so begegne, ein „Guten Morgen“ entgegen zu schmettern. Wobei: ich schmettere gar nicht immer – denn besonders spannend ist für mich dabei ja die sogenannte „Spiegelwirkung“ zu testen, also ich meine damit: wie die verschiedenen Menschen auf die unterschiedlichen Nuancen meines Tonfalls reagieren. Ich führe da regelrecht Versuchsreihen durch! Wenn ich leise ein „Mor-Gänn“ raune, dann bekomme ich meist auch nur ein zögerliches „Mor-Gänn“ zurück – oder manchmal auch rein gar nichts – dann ist natürlich die Frage: Hat der mich jetzt nur nicht gehört oder möchte er nicht grüßen? Wer weiß wer weiß… Ich gehe dann immer im Zweifel für den Angeklagten aus. Da ist es doch deutlich offensichtlicher, wenn ich aus voller Inbrunst ganz laut und fröhlich „GU-TEN MOR-GEN!“ rufe, denn dann zuckt selbst der in sich zusammengesunkenste Mensch hoch und weiß: „Hey! die meint ja mich!“ Und dann richtet sich dieser Mensch meist auf und ich bekomme, je nachdem, wie schnell sich der Empfänger meines fröhlichen Morgengrußes wieder erholt hat von seinem Schreck, ein mehr oder minder kräftiges „Guten Morgen“ zurück. Einige scheinen so überrascht, von einer Fremden gegrüßt zu werden, dass sie sich zunächst umschauen um sich zu vergewissern, ob ich nicht jemand anderen gemeint haben könnte. Aber nach dieser Prüfung sind sie dann in der Regel sehr bemüht, mir einen deutlich hörbaren Gruß zurück zu rufen. Weniger engagiert sind dagegen Personen, die zu zweit oder in Rudeln auftreten – vielleicht wirkt mein Morgengruß da etwas übergriffig? Macht nichts! Ich finde es trotzdem immer wieder spannend, was da so zurückkommt – und es kommt ’ne Menge zurück!

Am schönsten finde ich, wie oft ich bei so einer sportlichen Morgenrunde voller fröhlicher Grüße mit einem Lächeln beschenkt werde – so scheint an dem Spruch, den ich am Silvesterabend neugierig als zukünftiges Omen aus meinem Glückskeks gezogen habe, wohl wirklich etwas dran zu sein: „Da Freundlichkeit ansteckend ist, verbreite sie!“ – und glaub‘ mir – ich gebe mein Bestes! Da soll doch niemand sagen können: „Hey, die Marlene hat heute morgen beim Joggen nicht gegrüßt und gelächelt – wir hätten heute sonst deutlich mehr Anlass zur Freude gehabt. Irre, für was man alles so verantwortlich ist, nicht wahr? 🙂

Und weil ich gerade so vor mich hingelächelt habe, als mir in den Sinn kam, dies mit Dir hier zu teilen, habe ich ein Beweisfoto gemacht: ganz ungeschminkt, ganz verschwitzt, ganz ausgepowert – aber durchaus fröhlich! 🙂 Ich hoffe doch, dass ich ansteckend bin 🙂

Keep smiling!

Deine Marlene

2 Kommentare »

Was (Selbst-)Vertrauen bewirken kann oder: Kindermund tut Wahrheit kund

Guten Morgen lieber Mensch,

wer mit Kindern zu tun hat, der weiß, dass in ihnen viel Weisheit steckt, von der wir Erwachsenen nicht selten etwas lernen können. Wie oft bringen sie die Dinge in ihrer wundervoll kindlichen Naivität ganz klar auf den Punkt – und zum Glück meist noch ohne das Gefühl zu haben, so etwas nicht sagen zu dürfen.

Meine 10-jährige Tochter Mascha hatte kürzlich die Aufgabe, für ein Erinnerungsbuch an ihre Grundschulzeit einen kleinen Text darüber zu verfassen, woran sie sich besonders gern zurück erinnert:

Sie gab mir ihre gestaltete Seite – und mir fehlten die Worte…. Ich nahm sie in den Arm – ich drückte sie….. ich weinte … aus Glück, aus Stolz, aus Zuversicht.

Hey! Ist das nicht wunderbar!?! Wenn Kinder so schlau und mutig sind, sich so authentisch zu zeigen, dann können wir das doch auch?! Wir alle haben es in uns – dieses Gefühl, Dinge aussprechen zu wollen, die uns wichtig sind. Und wenn wir häufiger den Mut dazu aufbringen, uns wahrhaftig zu zeigen, dann finden wir vielleicht genau jene Menschen, denen es genauso geht. Wir können uns miteinander verbinden und das gemeinsam in Ordnung bringen, was sich zur Zeit nicht richtig anfühlt. Wir brauchen nur ein bisschen mehr (Selbst-) Vertrauen in uns und in die Welt. Mascha hat es uns vorgemacht – und sie ist sehr stolz, dass ich ihre Seite hier zeige, um anderen Mut zu machen 🙂

Ein wunderbar authentisches Wochenende wünsche ich Dir!

Deine Marlene

2 Kommentare »