echt glücklich

Marlene Timm Life Coaching – Entdecke Deinen eigenen Weg in ein erfüllteres Leben

Folge der Freude und vernetze Dich mit Gleichgesinnten!

Am Samstag, den 13.07.2019 geht es nun endlich los mit dem offenen Meetingpoint Hamburg nach dem neuen Motto:

Hallo lieber Mensch!

Folge Deiner Freude und bringe dadurch Freude in die Welt! 🙂


Ich habe mich in der letzten Zeit verstärkt mit den Themen „Der Freude folgen“, „Dankbarkeit“ sowie „Vertrauen in das Leben entwickeln“ auseinander gesetzt und habe dabei die Überzeugung und Erfahrung gewonnen, dass dies Grundlinien sind, die uns alle in unserem Leben weiter bringen und glücklicher machen 🙂
An all meinen Erkenntnissen möchte ich Dich gern teilhaben lassen, indem wir die Stärken und das Wissen der Gruppe bündeln und dadurch eine wunderbare Zeit verbringen.
Egal, ob Du ein konkretes Ziel hast, das Du verwirklichen möchtest, ob Du auf dem Weg Deiner persönlichen Weiterentwicklung bist oder ob Du dich einfach nur mit tollen Leuten vernetzen möchtest, um Spaß zu haben – jeder ist herzlich willkommen!


Wir treffen uns
am: Samstag, den 13.07.2019
von: 10.00 – 13.00 Uhr
in: der Praxis „echt glücklich“
Lemsahler Landstraße 193 c
22397 Hamburg
Tel.: 040 376 191 00 (AB auch für Fragen)


Ankommen ab 9.45 Uhr möglich, nach unserem Treffen gibt es noch ein gemeinsames fröhliches Brunch, für alle, die Lust und Zeit haben. (Brötchen, Butter, süße Aufstriche sowie Käse und Tee vorhanden, weiteres darf gern mitgebracht werden)
Unkostenbeitrag für das Treffen: 15,00 € (all inklusive 🙂 )


Ich freue mich auf Dich!
Anmeldungen bitte telefonisch 040 376 191 00 oder unter: echtgluecklich@gmx.de


Herzlichst, Marlene

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Trau Dich, daran zu glauben, dass es möglich ist – oder: Auf zu neuen Horizonten!

Hallo lieber Mensch,

immer wenn es darum geht, meine aktuelle Situation zu beleuchten – auch darüber zu sinnieren, wie ich dorthin gekommen bin – so stelle ich doch immer wieder fest, dass ich bei ehrlichem Hinschauen auch bei den durchaus noch verbesserungswürdigen Aspekten meines Lebens viel mehr selbst dazu beigetragen habe, als mir manchmal lieb ist.

Doch bei näherer Betrachtung dieses Umstands ist das doch eigentlich eine wunderbare Erkenntnis! Denn dann kann ich ja meine Zukunft in die Hand nehmen und mir das kreieren, was ich mir wünsche, nicht wahr? 

🙂

Dieser zwar nicht neue, aber dennoch so beflügelnde Gedanke hat mich einmal wieder in völlig neue Power gebracht und mir vergegenwärtigt, dass ich all das, was ich mir in meinen Gedanken konkret vorstellen kann, auch in die Tat umsetzen kann.  Und im Umkehrschluss wiederum kann ich all jene Begebenheiten, Situationen und Menschen, die ich nicht mehr in meinem Leben willkommen heißen möchte, dadurch verabschieden, dass ich ihnen ganz bewusst keinen Raum und keine Zeit mehr zur Verfügung stelle – Schritt für Schritt….

Zielführende, visionäre Gedanken  über meine Wunschzukunft und die damit verbundenen kraftgebenden Emotionen initiieren meine konkreten Handlungen. Und die wiederum führen mich in ein Leben, dass ich selbst-bewusst positiv gestaltet habe und demnach als erfüllend empfinde. YESSSS!

Hey! Was für eine Zukunft liegt da vor mir!?!  und vor Dir!?!

Einfach wunderbar!

Alles ist möglich, wenn wir uns zugestehen, uns an unsere wahren Träume zu erinnern und ihnen Raum und Zeit zu geben –  sie für möglich zu halten – und an sie glauben!

Auf zu neuen Horizonten! 

Deine Marlene

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Wenn gerade nichts mehr geht – oder: in der Stille liegt die Kraft

Hallo lieber Mensch,

was kann man eigentlich tun, wenn man das Gefühl hat, dass nichts mehr geht? Wenn man eigentlich nur noch wegrennen möchte – am liebsten sich für den Rest des Lebens in einem Kloster verbarrikadieren möchte, weil man sich gerade mit all dem, was Leben bedeutet, überfordert fühlt? Wenn man zwar vom Verstand her weiß, dass es sicherlich irgendwann vorübergeht – man mit dieser Ungewissheit, wann dieser Zeitpunkt sein wird, aber gerade überhaupt nicht leben und einfach nur das Handtuch schmeißen möchte?

WAs „man“ dann machen sollte, das weiß ich nicht… Denn für jeden wird es etwas völlig anderes sein, was dann hilfreich ist. Finde es heraus! Das ist Leben!

Ich weiß, was ich mache, wenn ich mich so fühle: ich gehe in die Stille… in die Ruhe…. ich erlaube mir, all das, was ich sonst in Windeseile so nebenbei erledige, im Schneckentempo zu erledigen. So setze ich mich also zum Beispiel hin, bestaune etwas, was ich zwar schon so oft gesehen oder gehört oder gefühlt habe – aber eben genauso wie jetzt noch nie – in absoluter Stille und Ruhe – und lausche…

Das Leben gibt mir dann immer einen Impuls: den Impuls zu einer Tat; den Impuls, in Visionen zu träumen; den Impuls, zu weinen; den Impuls, jemandem die Wahrheit zu sagen…

Und dann tritt Erleichterung ein.

Vielleicht geht es nicht nur mir so?

Herzlichst, Deine Marlene

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Perfekt unperfekt – oder: Vertrauen ins Leben, Vertrauen in mich :)

Einen wundervollen Tag lieber Mensch,

diese Woche hatte ich einen „doofen“ Rückfall – so dachte ich zumindest zuerst. Einen Rückfall in ein altes Verhaltensmuster, das mir so gar nicht gefällt, und das auch gleich seinen Tribut zollte: ich hatte eine wichtige und zugleich dringende Sache so lange immer wieder aufgeschoben, dass sie zu einer superdringenden, auf keinen Fall noch irgendwie weiter aufzuschiebenden Angelegenheit wurde, die in mir eine Welle von Druck, leichter Panik und Stress auslöste. Zugleich war ich völlig verblüfft über mich selbst, wie ich diese Angelegenheit denn so lange hatte verdrängen können? Sie war immer in meinen Gedanken, also präsent und bewusst – und dennoch sagte immer irgendwie eine Stimme in mir: „Ach, kein Problem, es reicht völlig, wenn Du damit nächste Woche anfängst!“.

So habe ich also diese Arbeit in einer Hauruck-Aktion in 48 Stunden nonstop erledigt, in denen ich dafür nahezu ununterbrochen an meinem Laptop hing und mein Schlafpensum sich in dieser Zeit auf insgesamt 7 Stunden beschränkte. Am nächsten Tag krabbelte ich aus meinem Bett, wusste weder so recht wo links noch rechts war und fühlte mich wie ein Zombie. Und ich spürte, dass ich meinen Körper eindeutig überfordert hatte, denn es stellte sich ein Gefühl ein, das mir sagte: „Marlene, pass auf dich auf, sonst wirst Du jetzt krank“…

Doch dann!!! Ja dann!! Kam die Erleuchtung! 🙂

Früher habe ich mich nach solchen Aktionen, die regelmäßig immer wieder meinen Alltag beherrschten, in einer großen Akribie selbst verurteilt. Ich war sauer auf mich selbst, schob mir immer wieder die Schuld für meinen Schlamassel zu und betonte meine Unfähigkeit, alles ordentlich im Griff zu haben.

Doch dieses Mal gelang mir etwas Wunderbares! Eine Eingebung sozusagen! Ich erkannte, was das Gute an meinem „Rückfall“ war: Mir wurde schlagartig bewusst, dass ich so etwas schon seit ÜBER EINEM JAHR nicht mehr erlebt habe! Wahnsinn! Durch dieses Erlebnis habe ich erkannt, wie viel besser es mir geht, seitdem ich grundlegende Dinge in meinem Leben verändert habe – und wie sehr ich mich freuen kann, dieses Verhaltensmuster, das mich früher regelmäßig gequält hat, besiegt zu haben! Wahnsinn! Da kann ich mit einem kleinen Rückfall in einem Jahr auch wirklich mal milde mit mir sein, oder?

Perfekt unperfekt, oder? 🙂

In Liebe,

Eure Marlene

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Die (heilsame) Ausnahme von der Regel – oder: Was ich nicht weiß, macht mich nicht… unfähig

Guten Morgen lieber Mensch,

vor einigen Tagen ist mir eine besonderes Erlebnis wieder in Erinnerung gerufen worden, das ich sehr gern hier mit Euch teilen möchte.

Um mein 40. Lebensjahr herum ging ich zu meiner Hausärztin, weil ich irgendwie das Gefühl hatte, die Luft würde mir förmlich wegbleiben, das Atmen war irgendwie beschwerlich und ich hatte das Gefühl, dass mein Antrieb und meine Leistungsfähigkeit zu Wünschen übrig ließen.

Da sie nicht so recht etwas fand, sie aber sichergehen wollte, nichts übersehen zu haben, schickte sie mich in eine Röntgenpraxis. Dort angekommen und durchgecheckt, wurde ich schließlich von einer sehr freundlichen, das Herz auf der Zunge tragenden Radiologin zur Besprechung empfangen. Sie eröffnete unser Gespräch mit den Worten: „Sie haben ein Lungenentzündung! Und sie haben ja ein außergewöhnliches Herz, so etwas habe ich ja noch nie gesehen! Es hat eine sehr ungewöhnliche Form und ist ja eigentlich viel zu groß für ihren Brustkorb, zumal sie ja eine Trichterbrust haben! Haben sie Beschwerden damit?“ Ich muss sie wohl sehr verdutzt angeguckt haben, denn sie fragte daraufhin:“Na ja, Ausdauersport werden sie ja bestimmt nicht machen, das ist ja sicherlich nicht möglich mit diesen körperlichen Voraussetzungen.“

Ich schaute sie an – von einer Trichterbrust hatte ich zwar schon einmal gehört, aber noch nie im Zusammenhang mit mir selbst! Und dass mein Herz wenig Platz haben sollte war mir völlig neu! Und ebenso, dass ich angeblich nicht dazu in der Lage sein sollte, Ausdauersport zu betreiben! Als ich ihr meine Überraschung über diese Neuigkeiten mitgeteilt hatte, zeigte sie mir alle Details meiner anatomischen Besonderheit auf den Röntgenbildern und erklärte auch, warum ich eben wohl nicht in der Lage sei, körperliche Höchstanstrengungen zu vollbringen. Das hörte sich alles sehr schlüssig an – dennoch war ich sehr verwundert und fragte sie dann vorsichtig: „Meinen sie mit Ausdauersport so etwas wie 10 bis 15 km um den See joggen? … Genau so etwas habe ich nämlich bis vor gut einem Jahr noch regelmäßig gemacht….?“, sagte ich immer zögerlicher… „Das ist ja erstaunlich!“ entgegnete sie mir – „15 km!?!“

Und das einzige, was ich dann noch für mich so dachte, war: Wie gut, dass ich nie gewusst habe, dass ich dazu nicht in der Lage bin – sonst hätte ich womöglich wirklich nie den Versuch dazu unternommen und wäre demnach wirklich nicht dazu in der Lage gewesen…

Tja, Ausnahmen bestätigen wohl die Regel!

Lasst uns doch lieber in allen Bereichen, in denen uns unsere potentiellen Möglichkeiten abgesprochen werden sollen, lieber erst einmal davon ausgehen, dass genau wir diese im wahrsten Sinne des Wortes merkwürdige Ausnahme von der Regel sind – wer weiß, was uns dann noch alles möglich ist?!?

„Na klar kann ich das!

Da soll mir doch erst einmal jemand das Gegenteil beweisen! Jawohl!

Ich zeig’s Euch!“

Ich sage nur: Gedanken werden Dinge… Überzeugungen werden Fähigkeiten… Aus Zuversicht werden Chancen…

Und ich bin eine Schöpferin!

Herzlichst,

Deine immer noch durchaus sportliche Marlene 🙂

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Die Magie der Dankbarkeit

Hallo lieber Mensch,

im Rahmen des Kurses „Erfolgswerk“ von Veit Lindau, den ich ja zur Zeit gerade auch live in meinem Meetingpoint begleite, gibt es so einige Übungen, die gar nicht so aufwendig sind, und dennoch so tiefgreifend bewegen. So hatte ich zum Beispiel Anfang der Woche die Aufgabe, mir zu vergegenwärtigen, was ich an meiner bestehenden Realität besonders wertschätze.

So fertigte ich also eine Liste meiner besonderen Schätze meines derzeitigen Lebens an, während meine kleine Tochter Romy neben mir saß und bastelte. Irgendwann wollte sie auf einmal wissen, was ich denn da eigentlich mache. Ich erklärte ihr, was ich tat und sie hörte neugierig zu, als ich meine Liste schließlich vorlas:

  • meine Zuversicht
  • mein Vertrauen in das Leben und in die Menschen
  • mein Veränderungsmut und mein Selbstbewusstsein
  • die Möglichkeit, meine Berufung zu leben
  • meine Auszeiten bei Café Reinhardt
  • meine Gesundheit
  • mein Auto, das immer noch funktioniert
  • und meine wunderbaren beiden Kinder!

Als sie meine letzten Worte gehört hatte, strahlte sie mich an bis über beide Ohren! Was für eine Freude war in ihren Augen zu sehen – Unbeschreiblich! 🙂

ca. 2 Stunden später kam ich von einem Termin nach Hause zurück…

Und dieses mal strahlte ich bis über beide Ohren 🙂

Dankbarkeit zieht Fülle an – was für eine Freude, es auf diese Art erfahren zu dürfen – ich bin dankbar dafür! 🙂

Marlene

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Wann macht Erfolg glücklich? – oder: MEIN Erfolgswerk

Hallo lieber Mensch,

weißt Du, was ich wirklich spannend finde? Wenn man den Begriff „Erfolg“ zum Beispiel bei Wikipedia nachschlägt, dann ist da zu lesen:

„Der Begriff Erfolg bezeichnet das Erreichen gesetzter Ziele.“

Ich als wissbegierige Glücksforscherin werde da hellhörig – denn da steht ja gar nichts von dem Erreichen selbst gesetzter Ziele – ich bin also auch dann erfolgreich, wenn ich die gesetzten Ziele von Mama, Papa, meinem Chef, Hans-Egon oder gleich der ganzen Peer-Group oder Gesellschaft erfülle. Doch macht mich dieser fremdbestimmte Erfolg auch glücklich?

Kurzfristig wohl schon – denn irgendwie stehe ich ja mit diesem Gegenüber, dessen Ziele ich umzusetzen suche, in Beziehung – sonst hätte ich mich schließlich kaum darum bemüht, dessen Ziele überhaupt zu verfolgen! Und Beziehungen – zumindest die guten 🙂 – machen ja bekanntlich glücklich. Doch woher weiß ich denn, was die wahren Ziele meiner Bezugspersonen sind? Und was mache ich überhaupt, wenn ich mit mehreren gleichzeitig in Beziehung stehe – und das womöglich noch am selben Ort?

Können diese unterschiedlichen Ziele dann alle von mir erreicht werden? Welchem Ziel folge ich zuerst? Womöglich widersprechen sich die Ziele meiner Bezugsmenschen und -systeme sogar – was dann?

So wird das Streben nach Erfolg – so scheint mir – zur vergeblichen Suche nach dem Glück….

Was wäre aber, wenn ich meine Ziele einfach selbst setzen würde? Wenn ich in mich hineinlauschte, ganz tief hinein in mein inneres Sein – und dort etwas empfinge, was nur ich auf diese Welt zu bringen vermag? Etwas, das in seiner Einzigartigkeit so wundervoll ist, und genau in dieser speziellen Besonderheit einem klitzekleinen Puzzleteil gleicht, dessen es bedarf, um unser Universum zu komplettieren? Wäre ich dann nicht auch in einer glücklichen Beziehung? Zu mir selbst UND zu meiner Umwelt?

Was wäre, wenn nicht meine Eltern, meine Lehrer, mein Partner, die Gesellschaft darüber entscheiden würden, was MEIN Erfolg ist – sondern allein ich?

Wäre ich dann womöglich glücklich, weil das alles irgendwie Sinn ergibt?

Mein Erfolg ist meiner – und Dein Erfolg ist Deiner – lass uns unsere Ziele selbst stecken, und unser Leben zu einem einzigartigen, persönlichen Erfolgswerk machen – für dich, für mich, für uns.

Lass uns damit anfangen – am besten gleich heute – auf ins Glück! 🙂

Marlene

P.S.: Machst Du mit mir den Kurs „Erfolgswerk“? Lass Dich von mir begleiten – in meinem Meetingpoint in Hamburg Lemsahl Mellingstedt – ich freue mich auf Dich!

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Ein Date mit mir selbst – oder: Das Alleinsein genießen :)

Hallo lieber Mensch,

es ist doch immer wieder verblüffend für mich festzustellen, wie sehr ich mich noch manchmal von meinen Befürchtungen davon abhalten lasse, Neues auszuprobieren. Dabei weiß ich in der Theorie doch immer ganz genau, wie es geht:

Man lasse sich von dem im Kopf spukenden Negativ-Szenario nicht zu sehr beeindrucken, atme tief durch und überlege gründlich, was denn alles Positives dabei herauskommen könnte – denn eines ist sicher: wenn es nicht irgendwo in mir eine Stimme gegeben hätte, die daraufhin gedeutet hätte, dass aus dieser Handlung auch durchaus etwas Positives erwachsen könnte, dann wäre ich ja gar nicht erst überhaupt auf diesen Gedanken gekommen, dies auszuprobieren, nicht wahr? 🙂

Also ist meine Devise: ich male mir in den schillerndsten, wundervollsten Farben aus, was daraus alles Wunderbares folgen könnte – und dann einfach mal machen!!! Und dann kann ich mich überraschen lassen, was dann nun wirklich passiert! 🙂

So bin ich heute zum Beispiel die Herausforderung angegangen, ein dreistündiges Date mit mir selbst zu verbringen: das hört sich ja erst mal ganz leicht an – aber für mich war es eine wahre Herausforderung, denn ich habe mir folgende Bedingen auferlegt:

Kein Handy

(Hilfe! Was ist, wenn genau in diesen 3 Stunden etwas mit meinen Kindern passiert???

Oder wenn ich völlig die Zeit vergesse und dann viel zu spät nach Hause komme, so dass meine Mädchen nicht ins Haus kommen???)

Kein Ziel und keinen Zweck

(Hilfe, was ist, wenn mir die ganze Zeit alle Aufgaben durch den Kopf gehen, die ich noch erledigen muss???

Oder noch schlimmer: Was ist, wenn mir womöglich einfällt, was ich alles vergessen habe zu erledigen und ich mich dann ja ganz mies fühle, weil ich es nicht genau jetzt schnell nachhole???)

Und vor allem: keine Ablenkung:

(nichts lesen – wie schade, dann kann ich ja die Zeit gar nicht dazu nutzen, etwas Neues zu lernen um mich dadurch weiterzuentwickeln… 😦 – werde ich dann nicht ein Gefühl der absoluten Zeitverschwendung erleben???

Ohjee – also keine Musik, wie schade – wer weiß, was mir dann so im Kopf umherschwirrt – will ich diese Gedanken denn überhaupt denken???)

Tja, so kreisten also meine Gedanken vorab um alle Horrorszenarien, die ich mir so ausmalen kann….

Aber wie war es denn nun wirklich? 🙂

Eines vorweg:

Es war fantastisch – und ich sollte das wohl häufiger tun 🙂

Ich hatte mich für einen sehr langen Spaziergang um den See entschieden und war letztendlich dann doch sehr gespannt, was mich denn alles so erwarten würde. Und eines muss ich sagen: mir war gar nicht (mehr) bewusst, was es da alles so gibt!

Als erstes habe ich voller Verblüffung eine Natter (?) entdeckt, die sich auf einmal vor mir auf dem Weg durch das Gras schlängelte…. Na sowas! So ein Tier hatte ich dort ja noch nie zuvor gesehen! Dabei kenne ich die Strecke sozusagen wie meine Westentasche und laufe dort seit Jahren meine Runden.

Später setzte ich mich ans Ufer und schaute auf den See – habe ich eigentlich jemals zuvor wahrgenommen, dass da unendlich viele Mücken über dem Wasser schwärmen? Ich glaube nicht…. Sah irgendwie faszinierend aus….

Dann wurde ich richtig abenteuerlustig und verließ den Weg, um durch die Bäume zu stapfen – ist eigentlich viel spannender 🙂 – und ich erinnerte mich daran, wie schön es früher als Kind immer war, wenn wir als „Ausbrecher aus dem Kinderheim“ durch die Knicks unserer Umgebung gestreift sind, und überhaupt keinen Plan von Raum und Zeit hatten -schließlich waren wir da ja im Überlebenskampf unterwegs! – Irgendwann kamen wir dann immer wieder zurück, und die Mama war auch nur ganz selten böse, dass wir so lange weg waren 🙂

Insgesamt muss ich sagen, dass ich besser abschalten konnte, als ich je vermutet hätte – die Natur hat nämlich sehr viel Schönes zu bieten, was ich wohl in meiner Alltagsgeschäftigkeit sonst so gar nicht mehr wahrnehme (n kann).

Und danach habe ich mich sehr erholt gefühlt! Denn an irgendwelche zu erledigenden Aufgaben habe ich fast gar nicht gedacht! Und wenn ein Gedanke aufkommen wollte, habe ich mich meditativ auf einen sehr schönen Gedanken konzentriert – zum Beispiel auf meine Vision, die mir so im Kopf herumgeistert…. 🙂 HERRLICH!

Ich glaube, ich werde mich demnächst mal wieder daten….. 🙂

Liebe Grüße, Deine Marlene

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Ungeschminkt, verschwitzt, ausgepowert – aber fröhlich! :) – oder: Da Freundlichkeit ansteckend ist, verbreite sie!

Guten Morgen lieber Mensch,

ich war laufen – die Sonne hat mich dazu ja förmlich eingeladen. Und häufig, wenn ich da so durch die Sonnenstrahlen meine Runde um den Kupferteich mache, habe ich Freude daran, allen Menschen, denen ich dabei so begegne, ein „Guten Morgen“ entgegen zu schmettern. Wobei: ich schmettere gar nicht immer – denn besonders spannend ist für mich dabei ja die sogenannte „Spiegelwirkung“ zu testen, also ich meine damit: wie die verschiedenen Menschen auf die unterschiedlichen Nuancen meines Tonfalls reagieren. Ich führe da regelrecht Versuchsreihen durch! Wenn ich leise ein „Mor-Gänn“ raune, dann bekomme ich meist auch nur ein zögerliches „Mor-Gänn“ zurück – oder manchmal auch rein gar nichts – dann ist natürlich die Frage: Hat der mich jetzt nur nicht gehört oder möchte er nicht grüßen? Wer weiß wer weiß… Ich gehe dann immer im Zweifel für den Angeklagten aus. Da ist es doch deutlich offensichtlicher, wenn ich aus voller Inbrunst ganz laut und fröhlich „GU-TEN MOR-GEN!“ rufe, denn dann zuckt selbst der in sich zusammengesunkenste Mensch hoch und weiß: „Hey! die meint ja mich!“ Und dann richtet sich dieser Mensch meist auf und ich bekomme, je nachdem, wie schnell sich der Empfänger meines fröhlichen Morgengrußes wieder erholt hat von seinem Schreck, ein mehr oder minder kräftiges „Guten Morgen“ zurück. Einige scheinen so überrascht, von einer Fremden gegrüßt zu werden, dass sie sich zunächst umschauen um sich zu vergewissern, ob ich nicht jemand anderen gemeint haben könnte. Aber nach dieser Prüfung sind sie dann in der Regel sehr bemüht, mir einen deutlich hörbaren Gruß zurück zu rufen. Weniger engagiert sind dagegen Personen, die zu zweit oder in Rudeln auftreten – vielleicht wirkt mein Morgengruß da etwas übergriffig? Macht nichts! Ich finde es trotzdem immer wieder spannend, was da so zurückkommt – und es kommt ’ne Menge zurück!

Am schönsten finde ich, wie oft ich bei so einer sportlichen Morgenrunde voller fröhlicher Grüße mit einem Lächeln beschenkt werde – so scheint an dem Spruch, den ich am Silvesterabend neugierig als zukünftiges Omen aus meinem Glückskeks gezogen habe, wohl wirklich etwas dran zu sein: „Da Freundlichkeit ansteckend ist, verbreite sie!“ – und glaub‘ mir – ich gebe mein Bestes! Da soll doch niemand sagen können: „Hey, die Marlene hat heute morgen beim Joggen nicht gegrüßt und gelächelt – wir hätten heute sonst deutlich mehr Anlass zur Freude gehabt. Irre, für was man alles so verantwortlich ist, nicht wahr? 🙂

Und weil ich gerade so vor mich hingelächelt habe, als mir in den Sinn kam, dies mit Dir hier zu teilen, habe ich ein Beweisfoto gemacht: ganz ungeschminkt, ganz verschwitzt, ganz ausgepowert – aber durchaus fröhlich! 🙂 Ich hoffe doch, dass ich ansteckend bin 🙂

Keep smiling!

Deine Marlene

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