echt glücklich

Marlene Timm Life Coaching – Entdecke Deinen eigenen Weg in ein erfüllteres Leben

Kampf oder Spiel?

Hallo lieber Mensch,

kennst Du das, dass Dein Focus auf auf einer Angelegenheit liegt, die dich herunterzieht? Du fühlst Dich wie ausgeliefert, wie von dieser Sache beherrscht, als ob Du selbst die Fäden überhaupt nicht mehr in der Hand hast?

Ich glaube wir alle haben schon erlebt, dass sich das Leben manchmal wie ein Kampf anfühlt – und das gehört sicherlich auch dann und wann mal zum Leben dazu. Doch wenn dieses Gefühl der Machtlosigkeit überhand nimmt, einfach zu lange andauert, dann geben wir unsere Verantwortung ab – Wie lange wir in dieser Situation verharren, können wir ganz bewusst steuern – wenn wir es wirklich WIRKLICH wollen 🙂

Seit über 7 Jahren bin ich zum Beispiel für eine Kreativfirma tätig, für die ich mit großer Leidenschaft Bastelprodukte wie Stempel, Tinte, Stanzen, Papier und Klebemittel vertreibe und dazu Kurse anbiete, bei denen ich schon so viele wunderbare Menschen kennen lernen durfte.

Dies war für mich von Anfang an ein Herzensangelegenheit. Ich habe damals damit angefangen, weil ich selbst eine passionierte Papierbastlerin war und es mir große Freude machte, die Produkte selbst zu verwenden.

Doch diese Unbeschwertheit im Umgang mit dieser Tätigkeit begann mehr und mehr zu schwinden, als ich meinen Focus nicht mehr auf die Freude, sondern auf das Geld verdienen legte – ich begann zu glauben, dass ich völlig anders auftreten müsse, wenn ich es nun „professionell“ betreiben wolle. Ich war im Irrglauben, dass ich meine Strategie umstellen müsse, nun alles ganz genau zuvor finanziell kalkulieren müsse, für alle Fragen von meinen Kunden und meinen Teammitgliedern eine schnelle Antwort haben müsse, die Souveränität einer erfolgreichen Frau vorgeben müsse, die stets den Überblick über alles behält.

Auf einmal war die Freude der Pflicht gewichen – vieles von dem, was vorher Spaß gemacht hatte, war nun ein Akt des „Müssens“ – ich hatte meine begeisterte Art des „sich auf das Spiel einfach mal einlassen und schauen was passiert“ verloren und daraus einen Kampf- und Krampfakt gemacht…

Es kam mir damals nicht so vor als hätte ich aktiv zu meiner Situation beigetragen – erst aus heutiger Gesamtschau fällt mir immer mehr auf, wie sehr ich an dem beteiligt war, was mir dann passierte: Meine Umsätze brachen kolossal ein, aus meinem Team stiegen im Laufe eines Jahres fast die Hälfte der Mitglieder aus und ich sah mich als Opfer meiner Umstände, die sich damals im Zuge der Selbsttötung meines Bruder leicht dafür instrumentalisieren ließen…

Doch was wäre vielleicht passiert, wenn ich meine Schwäche nach außen hin hätte mehr zeigen können? Wenn ich vielleicht einfach hätte zugeben können, dass ich nicht für alles eine Antwort habe? Wenn ich offen ausgesprochen hätte, dass ich Zeit brauche, um das „Spiel des Lebens“ wieder aufzunehmen?

Heute fühle ich mich glücklich zu wissen, dass es keine Lösung ist, „das Außen“ für meinen eigenen, inneren Zustand verantwortlich zu machen. Ich habe erfahren dürfen, dass ich die Zügel über mein Wohlbefinden selbst in der Hand halten kann, wenn ich das Leben nicht als Kampf, sondern immer wieder als Spiel betrachte. Und inzwischen weiß ich, dass all das, was seitdem passiert ist, ein wunderbares Lernfeld für mich war, um daran zu wachsen. Ich kann inzwischen „schlimme“ Dinge, von Angelegenheiten, die zwar „schade“, aber einfach nur einer Kurskorrektur oder einer Änderung des Blickwinkels auf mein Leben bedürfen, unterscheiden – und das macht mich leichter, fröhlicher, glücklicher! 🙂 Und ich bin total dankbar dafür, dass ich mutig genug war und bin, die Herausforderung angenommen zu haben, meine gewonnen Erkenntnisse als meine Berufung in die Welt zu tragen – ganz konkret in meiner Praxis vielen auf ihrem Weg zu helfen, die Dinge anders betrachten zu können. Es macht mich zufrieden und sinnerfüllt, Menschen dabei zu unterstützen, wieder handlungsfähig zu werden und in ihre Kraft zu kommen. Wie schön wäre es, wenn immer mehr Menschen davon profitieren könnten, wieder in das Spiel des Lebens einzusteigen und Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen?

Ich freue mich auf alles, was mir noch begegnen wird in diesem Leben – ich bin gespannt! Du auch? Lass uns die Herausforderungen annehmen und ein guter Spielführer für das eigene sowie ein guter Mitspieler für alle anderen sein! Jawohl!!! 🙂

Deine Marlene

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Loslassen…. und entdecken, was einem das Leben schenkt

Hallo lieber Mensch,

Ende letzter Woche habe ich mich auf ein für mich bis dato völlig neues Abenteuer eingelassen: ich startete die 1. Fastenkur meines Lebens. Und was ich als Quintessenz jetzt schon feststellen kann, ist, dass mir das Leben dafür jeden Tag neue Körperempfindungen, Erfahrungen, Einsichten schenkt, die ich zuvor nicht hätte erahnen können und die mich reicher machen. Ich bin jetzt schon dankbar, mich auf diesen Prozess eingelassen zu haben. An meinem ersten Fastentag, dem sogenannten Entlastungstag, gab es 2 kg Obst zu essen – und ich kann Euch gar nicht beschreiben, wie sehr ich auf einmal den intensiven Geschmack der Früchte wahrgenommen habe – so als ob ich sie zum ersten Mal essen würde …

Mit den besonderen Sinneseindrücken ging es auch an den beiden nächsten Tagen weiter: So hatte ich zunächst doch die Befürchtung, dass ich sehr darunter leiden würde, die wunderbaren Gerüche, die von Schmackhaftem ausgehen können, als Tortur zu empfinden. Doch – oh Wunder! Als ich morgens für meine beiden Mädels die warmen Laugenstangen aus dem Ofen holte, die schnell ihren wunderbaren Duft verströmten, war es für mich wie ein Fest! Und an diesem Punkt wusste ich, dass ich mich wirklich auf diesen Fastenprozess eingelassen hatte. So war ich gespannt, welche kulinarischen Gerüche mich noch erwarten würden – und nahm jeden einzelnen mit einer tiefen Gelassenheit und Freude an: Den von einem Lokal ausströmenden Duft eines frisch zubereiten vermutlich köstlichen Essens nahm ich mit auf einen herrlichen, langen Waldspaziergang – und vermisste nichts …

Am Montagmorgen bezeugte mein Kreislauf, dass ich mich in einem Veränderungsprozess befinde, und so war es mir nicht sofort möglich, meine üblichen Tätigkeiten in gewohntem Tempo nachzugehen. Doch nach und nach ließ ich mich darauf ein, meinem Körper das Tempo vorgeben zu lassen – und ließ los…. Meine beiden Mädels konnten mir beweisen, wie selbstständig sie doch schon sind – und ich entspannte mich immer mehr in die Situation hinein und genoss einfach diese gelassene Art des „Alles mal etwas ruhiger und langsamer zu tun“ – einfach herrlich! Und ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass dennoch alles, was zu erledigen war, auf wundersame Weise am Ende getan war – und meine Mädels genauso früh wie sonst ihren Schulweg antreten konnten…..

Im Zuge des Fastens habe ich bereits 4 Kilogramm verloren – so dass ich mich im Moment wirklich „leicht“ fühle – so leicht, dass ich mich zum ersten Mal in meinem Leben in einem Gewichtszustand befinde, in dem ich mich als „zu wenig“ empfinde. Ich hätte es zuvor nie für möglich gehalten, dass ich das sagen würde – denn ich bin doch seit Ewigkeiten mehr unbewusst als bewusst wie die meisten dem Schönheitsideal des Schlankseins verfallen und habe mir immer ein paar Pfunde weniger gewünscht als nun eben gerade jeweils da waren…. Aber ich muss gar nicht irgendwo hinstreben- ich muss nicht weniger sein, als ich bin – ich bin wunderbar so, wie ich bin! Und ich darf den entsprechenden Raum einnehmen, um mich wohl zu fühlen – eine wunderbare Erkenntnis für mich!

Ja, und so tun sich Tag für Tag völlig unerwartete neue Erfahrungsschätze durch meinen Verzicht auf – ich kann es gar nicht Hungern nennen, denn würde das nicht implizieren, dass mir etwas fehlt? Dieses Loslassen führt für mich so langsam in das Vertrauen, das alles gerade genau richtig so ist, wie es in diesem Moment gerade ist…

Mir kommt gerade ein Gedanke: Was wäre, wenn dies nicht nur für den Verzicht auf Nahrung zuträfe? Was wäre, wenn womöglich der Verzicht in anderen Bereichen auch dazu führen würde, dass ich mich am Ende reich beschenkt fühle? Kann ich Gewohnheiten, die ich bisher für unumgänglich gehalten habe, womöglich ebenso durch neue, frische Verhaltensweisen ersetzen, die lebensbejahender sind und mich energiegeladener machen – und der Weg dorthin fühlt sich gar nicht beschwerlich an? Kann ich Menschen, an denen ich klammernd festhalte, ihrer Wege ziehen lassen, ohne anschließend etwas zu vermissen? Kann ich womöglich Ängste überwinden und auf eine leichte Art mutiger werden? Kann ich….?

Deine Marlene



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Hab‘ Mut – Zeig‘ Gefühl

Hallo lieber Mensch,

wann hast Du Deine Gefühle das letzte Mal sprechen lassen? Wann hast Du ihnen das letzte Mal freien Lauf gelassen, ohne Dich im Nachhinein zu hinterfragen, ob dies womöglich ein Fehler war? Wann hast Du das letzte Mal mit der Äußerung Deiner Gefühle jemanden erfreut, verletzt, bedrängt, erschreckt oder vielleicht sogar weggestoßen, ohne dies zu beabsichtigen?

Es ist mir ein Herzensanliegen, möglichst vielen Menschen Mut zu machen  zu ihren Gefühlen zu stehen – diese zu leben, sie zu äußern, sie nicht zu verstecken, wenn es nicht wirklich nötig ist, und vor allem sich ihrer nicht zu schämen!

Ich wünsche mir einen Austausch über das Leben mit unseren Gefühlen – über die Freude, diese manchmal frei herauslassen zu dürfen und auch den Kummer, diese häufig  – scheinbar- unterdrücken zu müssen.

Ob Freude, Liebe, Rührung, Trauer, Mitgefühl, Sorgen, Ängste – Zeig Gefühl, so oft Du kannst – mach‘ Dich frei und sei authentisch, wo immer es möglich ist….. Lass Tränen fließen, wenn es Dich drängt…. und gewinne dadurch Stärke – denn je mehr Du zu Dir stehen kannst, desto glücklicher wirst Du sein – und desto glücklicher werden die Menschen in Deinem Umfeld sein.

In diesem Sinne sage ich aus vollem Herzen:

Lass uns in einen fruchtbaren Dialog treten über unser Gefühlsleben  – ein so wichtiger und dennoch häufig so vernachlässigter Bereich unseres Daseins.

Herzlichst, Deine Marlene

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Die Macht der eigenen Sicht auf die Dinge oder: Wir kreieren uns unsere Welt

Hallo lieber Mensch,

heute möchte ich Dir von einer Erfahrung berichten, die mich einmal wieder gelehrt hat, wie sehr ich Schöpferin meiner scheinbar objektiv vorhandenen Welt bin, ohne mir dessen im jeweiligen Moment bewusst zu sein.

Am Freitag Morgen waren meine beiden Töchter und ich gerade dabei, die letzten Vorbereitungen für einen ausgiebigen Schwimmbad-Ausflug zu treffen, da stürmte Mascha in die Küche und kreischte mir begleitet von einem aus Panik verzerrten Gesichtsausdruck zu: „Mama, es ist etwas ganz ganz Schlimmes passiert, komm schnell – das Glas-Regal im Badezimmer ist auf Romys Kopf gefallen!“

In diesem Moment setzte so eine Art Handlungs-Automatismus ein, der von einem Gefühlsgemisch aus Entsetzen und großer Angst ausgelöst war; ich rannte in das Badezimmer und fand meine kleine Tochter inmitten eines riesigen Haufens von Glasteilen und Glassplittern wieder. Aus dem Augenwinkel nahm ich in der Badewanne, an deren Rand sich Romy benommen anlehnte, mehrere Stellen frischen Blutes wahr.

Ich weiß gar nicht mehr genau, was ich schrie – aber ich weiß, dass ich meine kleine Maus dabei auf den Arm nahm, mit ihr in das Nachbarzimmer lief, sie auf meinen Schoß legte und verzweifelt versuchte herauszufinden, wo die offene blutende Stelle am Kopf wäre und Mascha anwies, den Notruf anzuwählen.

Mein Suchen hatte jedoch keinen Erfolg – und ich fragte Romy immer wieder, wo es denn weh tue und ob ihr schwindelig sei. Erst nach und nach konnte ich so langsam wahrnehmen, dass Romy weder verletzt zu sein schien noch über Schmerzen klagte – sie sah lediglich sehr benommen und geschockt aus. Ich wusste ja, dass selbst kleine Wunden recht doll bluten können und vielleicht war sie ja aufgrund ihres Schockes nicht in der Lage, Schmerz zu fühlen. Doch nach und nach wurde ich etwas ruhiger und Romy sagte inzwischen mit einer etwas lauter werden Stimme immer wieder: „Mama, es tut gar nichts weh – ich glaube, ich bin gar nicht verletzt!“

Da legte ich sie vorsichtig auf den Boden, ging ins Bad und schaute in die Badewanne: Die roten „Blutlachen“ waren kleine Ansammlungen von rotem Badesalz, das sich in einem kleinen Porzellanbehälter auf dem herabgestürzten Glasregal befunden hatte. Und ich konnte es einfach nicht fassen, wie ich dieses deutlich als Pulver erkennbare Rot vorher für Blut hatte halten können…..

Meine schlimmsten Befürchtungen aus Sorge um meine Tochter hatten mich meine Realität völlig verzerrt wahrnehmen lassen….

Mich macht diese Erkenntnis sehr nachdenklich – zeugt sie nicht davon, wie sehr unsere Wahrnehmungen und damit unsere Welt von unseren Emotionen geprägt sind?

Umso mehr lohnt sich immer wieder ein neuer Blickwinkel auf die Dinge und Geschehnisse, die wir erschrocken wahrnehmen oder befürchten. Ist es wirklich wahr, was wir wahrnehmen, oder könnte es nicht vielleicht doch auch anders sein, wenn wir mit einem entspannteren Blick ein zweites Mal hinschauen? Könnte es womöglich ganz anders sein, als wir vermuten zu wissen?

Eure Marlene

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Komm mit mir in (m)eine Welt…

Hallo lieber Mensch,

Lust, zu träumen?

Komm mit mir in eine Welt,

in der sich jeder Mensch traut, genau der zu sein, der er wirklich ist und all jenen inneren Regungen vertraut und folgt, die sich einfach richtig anfühlen…

in der Du Dich mit den anderen verbunden fühlst durch ein wahres Miteinander, durch Fürsorge und Ehrlichkeit, durch Mitgefühl und Großzügigkeit, durch Toleranz und Achtsamkeit…

in der Du keine Angst haben musst, anders zu sein als die anderen, sondern sogar stolz auf Deine Einzigartigkeit bist und daraus tagtäglich Kraft schöpfst, weil Du etwas Besonderes bist und hast, was für die Welt verloren ginge, wenn Du es ihr nicht zeigen würdest…

Diese Welt ist schon da – wir müssen uns nur trauen, sie zu leben…..

Lass uns gemeinsam mutig sein und Träume wahr machen!

Marlene

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