echt glücklich

Marlene Timm Life Coaching – Entdecke Deinen eigenen Weg in ein erfüllteres Leben

Wann macht Erfolg glücklich? – oder: MEIN Erfolgswerk

Hallo lieber Mensch,

weißt Du, was ich wirklich spannend finde? Wenn man den Begriff „Erfolg“ zum Beispiel bei Wikipedia nachschlägt, dann ist da zu lesen:

„Der Begriff Erfolg bezeichnet das Erreichen gesetzter Ziele.“

Ich als wissbegierige Glücksforscherin werde da hellhörig – denn da steht ja gar nichts von dem Erreichen selbst gesetzter Ziele – ich bin also auch dann erfolgreich, wenn ich die gesetzten Ziele von Mama, Papa, meinem Chef, Hans-Egon oder gleich der ganzen Peer-Group oder Gesellschaft erfülle. Doch macht mich dieser fremdbestimmte Erfolg auch glücklich?

Kurzfristig wohl schon – denn irgendwie stehe ich ja mit diesem Gegenüber, dessen Ziele ich umzusetzen suche, in Beziehung – sonst hätte ich mich schließlich kaum darum bemüht, dessen Ziele überhaupt zu verfolgen! Und Beziehungen – zumindest die guten 🙂 – machen ja bekanntlich glücklich. Doch woher weiß ich denn, was die wahren Ziele meiner Bezugspersonen sind? Und was mache ich überhaupt, wenn ich mit mehreren gleichzeitig in Beziehung stehe – und das womöglich noch am selben Ort?

Können diese unterschiedlichen Ziele dann alle von mir erreicht werden? Welchem Ziel folge ich zuerst? Womöglich widersprechen sich die Ziele meiner Bezugsmenschen und -systeme sogar – was dann?

So wird das Streben nach Erfolg – so scheint mir – zur vergeblichen Suche nach dem Glück….

Was wäre aber, wenn ich meine Ziele einfach selbst setzen würde? Wenn ich in mich hineinlauschte, ganz tief hinein in mein inneres Sein – und dort etwas empfinge, was nur ich auf diese Welt zu bringen vermag? Etwas, das in seiner Einzigartigkeit so wundervoll ist, und genau in dieser speziellen Besonderheit einem klitzekleinen Puzzleteil gleicht, dessen es bedarf, um unser Universum zu komplettieren? Wäre ich dann nicht auch in einer glücklichen Beziehung? Zu mir selbst UND zu meiner Umwelt?

Was wäre, wenn nicht meine Eltern, meine Lehrer, mein Partner, die Gesellschaft darüber entscheiden würden, was MEIN Erfolg ist – sondern allein ich?

Wäre ich dann womöglich glücklich, weil das alles irgendwie Sinn ergibt?

Mein Erfolg ist meiner – und Dein Erfolg ist Deiner – lass uns unsere Ziele selbst stecken, und unser Leben zu einem einzigartigen, persönlichen Erfolgswerk machen – für dich, für mich, für uns.

Lass uns damit anfangen – am besten gleich heute – auf ins Glück! 🙂

Marlene

P.S.: Machst Du mit mir den Kurs „Erfolgswerk“? Lass Dich von mir begleiten – in meinem Meetingpoint in Hamburg Lemsahl Mellingstedt – ich freue mich auf Dich!

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Glücklich leben – was kommt zuerst, was folgt dann?

Lieber Mensch,

wie oft habe ich nicht schon meine Antworten auf von mir bewusst gestellte und sicherlich noch viel häufiger auf mich unterbewusst beschäftigende Fragen in Büchern gefunden. Insbesondere dann, wenn ich einfach mal nur mit mir sein wollte, wenn ich eine Auszeit von meinem sonst durchaus extrovertierten Sein genieße… Ja, dann begleitet mich häufig ein Buch, von dem ich mir auf die eine oder andere Weise eine Inspiration erhoffe. Und eines von diesen Büchern, das mich besonders und auch immer wieder aufs Neue inspiriert, möchte ich Euch heute vorstellen. Es heißt

„Drei Fragen – Wer bin ich? Wohin gehe ich? Und mit wem?“

und stammt von dem 1949 in Buenos Aires geborenen Gestalttherapeuten Jorge Bucay. Seitdem bin ich ein Fan und habe auch schon andere Werke von ihm gelesen. Ihm gelingt es, mit einfachen Worten und bezaubernden immer wieder eingeflochtenen, zum Teil märchenhaften und metaphorischen Geschichten seinem Leser die Psyche des Menschen näher zu bringen. Dies tut er auf eine sehr menschenliebende Art und Weise und dennoch bewahrt er uns nicht vor der Erkenntnis, dass wir selbst es sind, die die Fäden für unser Leben- egal ob Freud oder Leid – in den Händen halten: Denn wir sind es selbst, die entscheiden, wie wir die Dinge betrachten und bewerten wollen.

Das Buch „Drei Fragen – Wer bin ich? Wohin gehe ich? Und mit wem?“ enthält so viele für mich tiefgehende Weisheiten, dass ich es immer wieder gern zur Hand nehme, wenn ich das Gefühl habe, einmal wieder einen guten Impuls für mein Denken, Fühlen und Handeln zu benötigen.

Es ist mir unmöglich, Dir meine Quintessenz aus diesem Buch mitzuteilen – gar zu unerschöpflich ist der Reichtum, der für mich von diesem Werk ausgeht. Das beweist wohl auch dieses Foto, auf dem du sehen kannst, wie mein Exemplar inzwischen aussieht: 🙂




Ich werde sicherlich auch zukünftig den einen oder anderen bemerkenswerten Gedanken aus diesem Buch mit Euch teilen – denn vielleicht ist ja auch für Dich die eine oder andere wertvolle Erkenntnis, die ich daraus für mich bereits geschöpft habe, gewinnbringend oder gar heilsam?

Heute möchte ich einen Gedanken daraus herausgreifen, der mir für viele Irrungen und Wirrungen, die ich bisher in meinem Leben erlebt habe und auch immer wieder erneut erfahre, ein wahrer Schlüssel zur Erkenntnis ist:

Wer auf Glückssuche ist, dem sei geraten, sich die Fragen „Wer bin ich? – Wohin gehe ich? Und mit wem? “ in genau dieser Reihenfolge zu beantworten. Ja, inzwischen scheint es mir so klar und deutlich, warum dies so bedeutend ist: Denn wer ein glückliches Leben führen möchte, sollte sich zuerst dessen gewahr werden, was ihn denn von der Essenz her ausmacht, bevor er eine Richtung für sein Leben einschlägt. Und erst wenn das Selbst zumindest vom Wesen her erkannt und angenommen ist und dadurch die Richtung klar und selbstbestimmt gewählt werden kann, begegnen einem auf diesem Weg dann genau solche Menschen, mit denen man tiefere, erfülltere Beziehungen erleben kann.

Mir ist irgendwann bewusst geworden: Wenn ich so weit es geht „Ich“ sein darf – mit meinen Macken, Ecken und Kanten, ich das Gefühl habe, mich nicht verstellen zu müssen – dann fühle ich mich gut. Doch das allein reicht nicht: Hinzu kommt, dass ich mir meiner eigenen, individuell gewählten Werte bewusst sein muss, nach denen ich leben möchte. Wenn ich den Mut aufbringe, nach diesen mich dann auch auszurichten, und wenn ich es schaffe, für die Erfüllung meiner Werte auch immer wieder meine Komfortzone zu verlassen, dann fühlt sich das Leben langfristig betrachtet viel lebenswerter an 🙂 Echt gigantisch sage ich Euch! 🙂

So habe ich übrigens auch erkannt, was für einen Vorteil die Phase des Single-Daseins sein kann, die man ja häufig als möglichst schnell zu beendendes Makel verurteilt. Aus der Warte der „richtigen Reihenfolge zur Erlangung des eigenen Glücks“ dagegen sehe ich hier ganz eindeutig eine Chance dieser „Alleinsein-Phase“ – ermöglicht sie mir doch, mich genau dieser Frage des „Wer bin ich?“ tief und möglichst allumfassend zu widmen – ganz unabhängig und entspannt, mit Zeit und Muße – ein wahres Geschenk für den, der es erkennt! 🙂

Ja! Und wenn ich dann weiß, was meine Essenz ausmacht, dann kann ich auch viel klarer eine für mich stimmige Richtung einschlagen – egal, ob privat oder beruflich – denn ich habe gelernt, was mich ausmacht und welche Werte ich für mein Leben gewählt habe – und ich bin nicht mehr bereit, mich in eine Richtung zu begeben, die diesen Erkenntnissen nicht Rechnung trägt. Von nun an muss die Richtung wirklichen Sinn ergeben…

Und was dann daraus folgt, liegt für mich auf der Hand: Wie sollte es anders sein, als dass ich dann, in meiner wahren Essenz mich zeigend und nach meinen Werten lebend, eine dazu passende sinnvolle Richtung eingeschlagen, genau den Menschen auf meinem individuellen Weg (wieder-)begegne, die zu mir passen? Wunderbar! So macht das Leben Spaß – ich muss mich nicht verbiegen und kann mit dem, was mich wirklich ausmacht, punkten bei all jenen, die schon lange auf so einen Menschen wie mich gewartet haben…

Bist Du auch so gespannt auf das, was Dich auf diesem, Deinem eigenen Weg erwartet?

Na dann: LET’S GO! 🙂

Deine Marlene


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Die eigenen Werte leben – nicht immer leicht – oder?

Hallo lieber Mensch,

heute morgen, als ich mich auf dem Weg Richtung Hallenbad befand, um ein Stündchen ein paar Bahnen zu schwimmen, habe ich an der Ampel wartend etwas für mich Befremdliches entdeckt, was ich mit Dir teilen möchte: Ich fand mich auf einmal hinter einem Lieferwagen eines Möbel-Anbieters wieder mit der Aufschrift:

„Bei den „Anderen“aussuchen, bei uns preiswerter bestellen!“

Ich rieb mir die Augen, sah nochmals genauer hin, aber nein, es stand da immer noch:

„Bei den „Anderen“ aussuchen, bei uns preiswerter bestellen!“

Ist das nicht merkwürdig? Und zwar wirklich MERK-würdig in dem Sinne, dass wir hier doch mal merken sollten, dass da irgendetwas in Schieflage ist? Oder habe ich womöglich hier etwas falsch verstanden und es geht nicht darum, sich von netten Damen und Herren in diversen Möbelhäusern gut beraten zu lassen und dann bestens informiert bei einem anderen Anbieter zu kaufen, der die Möbel preiswerter anbieten kann, weil er womöglich genau in der Beratung Kosten einspart?

Ich finde, es ist immer spannend, wenn man solche Entwürfe mal auf das Leben einer kleinen Dorfgemeinschaft herunterbricht: Stelle Dir Herrn X vor, der sich von Herrn Y, Schreiner und seit kurzem Möbelgeschäftbesitzer aus Leidenschaft, ausgiebig darüber informieren lässt, warum genau dieser Tisch der langlebigste und pflegeleichteste wäre – und nach einer 1-Stündigen Beratung geht Herr X schnurstracks in den gegenüberliegenden Laden von Herrn Z, weil der just den selben Tisch gerade 20 € günstiger anbietet und schlägt dort zu. Was für ein dreister Herr X, dieser Lümmel!

Doch vielleicht gibt es womöglich ja den einen oder anderen Grund, warum genau ICH heute auf diese Botschaft gestoßen bin?? Ich gehe mal in mich und denke darüber nach….. es ist aber auch wirklich verflixt, dass es sich manchmal so gut anfühlt, ein Schnäppchen gemacht zu haben, oder?? Die Frage ist nur, wie lange dieses Schnäppchen wirklich dienlich ist… Wäre der Möbelanbieter Y mein langjähriger Freund – keine Frage! Na dann hätte ich natürlich bei ihm eingekauft – aber da ich ihn ja gar nicht so genau kenne….

Wann zählen meine Werte eigentlich? Und wann lebe ich sie? Leben wir nicht eigentlich doch irgendwie alle im selben kleinen Dorf und müssten aufeinander Acht geben? Wer gibt letztendlich dann auf meine Kinder Acht, wenn ich mal nicht dabei bin? Möchte ich eine solche Welt? Fragen über Fragen – das könnte ja richtig anstrengend werden 🙂 oder ist es vielleicht doch ganz einfach?

Ich werde noch mal ’ne Runde darüber sinnieren….

Deine Marlene

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