echt glücklich

Marlene Timm Life Coaching – Entdecke Deinen eigenen Weg in ein erfüllteres Leben

Schenkfreude :) – oder: Aus der Not eine Tugend machen

Hallo lieber Mensch,

es gibt ja im Rahmen der modernen Vernetzungsmöglichkeiten über WhatsApp oder Facebook so viele Möglichkeiten, in relativ schneller Zeit relative viele Menschen zu erreichen. Nur wie schützen wir uns vor einer Überflutung von Informationen, die wir im Moment eigentlich gar nicht benötigen und die uns damit kostbare Zeit rauben kann?

So bin ich zum Beispiel in 2 Flohmarkt-Whatsapp-Gruppen, die viele Menschen in meiner Umgebung vernetzen, die sich darüber gegenseitig sehr praktisch und einfach ihre gebrauchte Ware anbieten – was ja zunächst erst einmal ein total super Gedanke ist wie ich finde! Denn nicht nur, dass man vieles auch gebraucht kaufen kann und es zudem noch die Umwelt im Sinne der Nachhaltigkeit und im Rahmen kurzer Wege schont – sondern es ist doch auch immer wieder schön, vom Nachbarn um die Ecke zu kaufen und dadurch persönliche Bande zu knüpfen. 🙂

Doch was am Anfang lohnend anfing, kann mit der Zeit auch den einen oder anderen Nachteil mit sich bringen, wenn zu viele Menschen an solchen Netzwerken teilnehmen: Kannst Du Dir vorstellen, wie viele Flohmarktangebote mit dazugehörigen Fotos täglich auf dem Smartphone einströmen, wenn inzwischen mehr als 200 Personen in so einer Gruppe versammelt sind??? 🙂

Mir machte bei einer solchen täglichen Bilderflut die Durchsicht der Angebot keinerlei Freude mehr – zumal ich ja auch nicht täglich an solchen Angeboten überhaupt interessiert bin. 🙂

Doch dann fiel mir etwas ein! Was wäre denn, wenn wir einfach aus dem Flohmarktangebot ein „Schenk-Angebot“ machen würden? Und zwar eines, bei dem man immer so lange nichts Neues anbietet, bis das zuvor angebotene auch wirklich an den Mann oder die Frau gebracht worden ist? Und zwar geschenkt? Ist nicht schenken eh viel schöner? 🙂

Überlegt und getan! Nun habe ich doch tatsächlich heute Abend zwei neue Gruppen gegründet: zum einen eine „Schenkfreude-Gruppe“ und zum anderen eine „Gesucht und gefunden“-Gruppe! Und nun bin ich sehr gespannt, was sich daraus entwickelt – und kann aus den Flohmarkt-Gruppen ganz entspannt wieder austreten und damit der Bilderflut entkommen…. 🙂

Hab einen ebenso entspannten Einstieg in die neue Woche und ganz liebe Grüße,

Deine Marlene

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Perfekt unperfekt – oder: Vertrauen ins Leben, Vertrauen in mich :)

Einen wundervollen Tag lieber Mensch,

diese Woche hatte ich einen „doofen“ Rückfall – so dachte ich zumindest zuerst. Einen Rückfall in ein altes Verhaltensmuster, das mir so gar nicht gefällt, und das auch gleich seinen Tribut zollte: ich hatte eine wichtige und zugleich dringende Sache so lange immer wieder aufgeschoben, dass sie zu einer superdringenden, auf keinen Fall noch irgendwie weiter aufzuschiebenden Angelegenheit wurde, die in mir eine Welle von Druck, leichter Panik und Stress auslöste. Zugleich war ich völlig verblüfft über mich selbst, wie ich diese Angelegenheit denn so lange hatte verdrängen können? Sie war immer in meinen Gedanken, also präsent und bewusst – und dennoch sagte immer irgendwie eine Stimme in mir: „Ach, kein Problem, es reicht völlig, wenn Du damit nächste Woche anfängst!“.

So habe ich also diese Arbeit in einer Hauruck-Aktion in 48 Stunden nonstop erledigt, in denen ich dafür nahezu ununterbrochen an meinem Laptop hing und mein Schlafpensum sich in dieser Zeit auf insgesamt 7 Stunden beschränkte. Am nächsten Tag krabbelte ich aus meinem Bett, wusste weder so recht wo links noch rechts war und fühlte mich wie ein Zombie. Und ich spürte, dass ich meinen Körper eindeutig überfordert hatte, denn es stellte sich ein Gefühl ein, das mir sagte: „Marlene, pass auf dich auf, sonst wirst Du jetzt krank“…

Doch dann!!! Ja dann!! Kam die Erleuchtung! 🙂

Früher habe ich mich nach solchen Aktionen, die regelmäßig immer wieder meinen Alltag beherrschten, in einer großen Akribie selbst verurteilt. Ich war sauer auf mich selbst, schob mir immer wieder die Schuld für meinen Schlamassel zu und betonte meine Unfähigkeit, alles ordentlich im Griff zu haben.

Doch dieses Mal gelang mir etwas Wunderbares! Eine Eingebung sozusagen! Ich erkannte, was das Gute an meinem „Rückfall“ war: Mir wurde schlagartig bewusst, dass ich so etwas schon seit ÜBER EINEM JAHR nicht mehr erlebt habe! Wahnsinn! Durch dieses Erlebnis habe ich erkannt, wie viel besser es mir geht, seitdem ich grundlegende Dinge in meinem Leben verändert habe – und wie sehr ich mich freuen kann, dieses Verhaltensmuster, das mich früher regelmäßig gequält hat, besiegt zu haben! Wahnsinn! Da kann ich mit einem kleinen Rückfall in einem Jahr auch wirklich mal milde mit mir sein, oder?

Perfekt unperfekt, oder? 🙂

In Liebe,

Eure Marlene

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Die (heilsame) Ausnahme von der Regel – oder: Was ich nicht weiß, macht mich nicht… unfähig

Guten Morgen lieber Mensch,

vor einigen Tagen ist mir eine besonderes Erlebnis wieder in Erinnerung gerufen worden, das ich sehr gern hier mit Euch teilen möchte.

Um mein 40. Lebensjahr herum ging ich zu meiner Hausärztin, weil ich irgendwie das Gefühl hatte, die Luft würde mir förmlich wegbleiben, das Atmen war irgendwie beschwerlich und ich hatte das Gefühl, dass mein Antrieb und meine Leistungsfähigkeit zu Wünschen übrig ließen.

Da sie nicht so recht etwas fand, sie aber sichergehen wollte, nichts übersehen zu haben, schickte sie mich in eine Röntgenpraxis. Dort angekommen und durchgecheckt, wurde ich schließlich von einer sehr freundlichen, das Herz auf der Zunge tragenden Radiologin zur Besprechung empfangen. Sie eröffnete unser Gespräch mit den Worten: „Sie haben ein Lungenentzündung! Und sie haben ja ein außergewöhnliches Herz, so etwas habe ich ja noch nie gesehen! Es hat eine sehr ungewöhnliche Form und ist ja eigentlich viel zu groß für ihren Brustkorb, zumal sie ja eine Trichterbrust haben! Haben sie Beschwerden damit?“ Ich muss sie wohl sehr verdutzt angeguckt haben, denn sie fragte daraufhin:“Na ja, Ausdauersport werden sie ja bestimmt nicht machen, das ist ja sicherlich nicht möglich mit diesen körperlichen Voraussetzungen.“

Ich schaute sie an – von einer Trichterbrust hatte ich zwar schon einmal gehört, aber noch nie im Zusammenhang mit mir selbst! Und dass mein Herz wenig Platz haben sollte war mir völlig neu! Und ebenso, dass ich angeblich nicht dazu in der Lage sein sollte, Ausdauersport zu betreiben! Als ich ihr meine Überraschung über diese Neuigkeiten mitgeteilt hatte, zeigte sie mir alle Details meiner anatomischen Besonderheit auf den Röntgenbildern und erklärte auch, warum ich eben wohl nicht in der Lage sei, körperliche Höchstanstrengungen zu vollbringen. Das hörte sich alles sehr schlüssig an – dennoch war ich sehr verwundert und fragte sie dann vorsichtig: „Meinen sie mit Ausdauersport so etwas wie 10 bis 15 km um den See joggen? … Genau so etwas habe ich nämlich bis vor gut einem Jahr noch regelmäßig gemacht….?“, sagte ich immer zögerlicher… „Das ist ja erstaunlich!“ entgegnete sie mir – „15 km!?!“

Und das einzige, was ich dann noch für mich so dachte, war: Wie gut, dass ich nie gewusst habe, dass ich dazu nicht in der Lage bin – sonst hätte ich womöglich wirklich nie den Versuch dazu unternommen und wäre demnach wirklich nicht dazu in der Lage gewesen…

Tja, Ausnahmen bestätigen wohl die Regel!

Lasst uns doch lieber in allen Bereichen, in denen uns unsere potentiellen Möglichkeiten abgesprochen werden sollen, lieber erst einmal davon ausgehen, dass genau wir diese im wahrsten Sinne des Wortes merkwürdige Ausnahme von der Regel sind – wer weiß, was uns dann noch alles möglich ist?!?

„Na klar kann ich das!

Da soll mir doch erst einmal jemand das Gegenteil beweisen! Jawohl!

Ich zeig’s Euch!“

Ich sage nur: Gedanken werden Dinge… Überzeugungen werden Fähigkeiten… Aus Zuversicht werden Chancen…

Und ich bin eine Schöpferin!

Herzlichst,

Deine immer noch durchaus sportliche Marlene 🙂

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Früher dachte ich… oder: Wunder sind möglich

Hallo lieber Mensch,

früher dachte ich, Spinnen wären echt gruselig…

Früher dachte ich, Nacktsein wäre peinlich…

früher dachte ich, ich würde immer unsportlich bleiben und niemals vom 3-Meter-Brett springen …

früher dachte ich, ich wäre nicht schön…

früher dachte ich, ich würde nach dem Tod meines Vaters niemals wieder glücklich sein können…

früher dachte ich, dass ein Leben ohne Fernseher echt langweilig wäre…

früher dachte ich, niemand würde sich je in mich verlieben…

früher dachte ich, ich würde das Rückwarts-Einparken niemals erlernen…

früher dachte ich, ich könne niemals Mathematik studieren…

früher dachte ich, die anderen wären schuld, wenn ich mich schlecht fühlte…

früher dachte ich, ich würde immer Lehrerin bleiben…

früher dachte ich, ich würde niemals auf Fleisch verzichten können…

früher dachte ich, ich würde niemals selbstbewusst sein…

früher dachte ich…

Und was denke ich heute? Was sind meine heutigen begrenzenden Glaubenssätze und Überzeugungen, die mich prägen und die mir den Weg zum Glück nur erschweren oder verlängern?

Ich visualisiere und staune, was womöglich noch alles möglich ist…

Ach, wie wunderbar! 🙂

Marlene

P.S.: Erinnert Ihr Euch auch noch an Eure alten Glaubenssätze, die Ihr inzwischen überwunden habt? Schreibt sie doch mal in die Kommentare, das fände ich spannend! 🙂

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Ein Date mit mir selbst – oder: Das Alleinsein genießen :)

Hallo lieber Mensch,

es ist doch immer wieder verblüffend für mich festzustellen, wie sehr ich mich noch manchmal von meinen Befürchtungen davon abhalten lasse, Neues auszuprobieren. Dabei weiß ich in der Theorie doch immer ganz genau, wie es geht:

Man lasse sich von dem im Kopf spukenden Negativ-Szenario nicht zu sehr beeindrucken, atme tief durch und überlege gründlich, was denn alles Positives dabei herauskommen könnte – denn eines ist sicher: wenn es nicht irgendwo in mir eine Stimme gegeben hätte, die daraufhin gedeutet hätte, dass aus dieser Handlung auch durchaus etwas Positives erwachsen könnte, dann wäre ich ja gar nicht erst überhaupt auf diesen Gedanken gekommen, dies auszuprobieren, nicht wahr? 🙂

Also ist meine Devise: ich male mir in den schillerndsten, wundervollsten Farben aus, was daraus alles Wunderbares folgen könnte – und dann einfach mal machen!!! Und dann kann ich mich überraschen lassen, was dann nun wirklich passiert! 🙂

So bin ich heute zum Beispiel die Herausforderung angegangen, ein dreistündiges Date mit mir selbst zu verbringen: das hört sich ja erst mal ganz leicht an – aber für mich war es eine wahre Herausforderung, denn ich habe mir folgende Bedingen auferlegt:

Kein Handy

(Hilfe! Was ist, wenn genau in diesen 3 Stunden etwas mit meinen Kindern passiert???

Oder wenn ich völlig die Zeit vergesse und dann viel zu spät nach Hause komme, so dass meine Mädchen nicht ins Haus kommen???)

Kein Ziel und keinen Zweck

(Hilfe, was ist, wenn mir die ganze Zeit alle Aufgaben durch den Kopf gehen, die ich noch erledigen muss???

Oder noch schlimmer: Was ist, wenn mir womöglich einfällt, was ich alles vergessen habe zu erledigen und ich mich dann ja ganz mies fühle, weil ich es nicht genau jetzt schnell nachhole???)

Und vor allem: keine Ablenkung:

(nichts lesen – wie schade, dann kann ich ja die Zeit gar nicht dazu nutzen, etwas Neues zu lernen um mich dadurch weiterzuentwickeln… 😦 – werde ich dann nicht ein Gefühl der absoluten Zeitverschwendung erleben???

Ohjee – also keine Musik, wie schade – wer weiß, was mir dann so im Kopf umherschwirrt – will ich diese Gedanken denn überhaupt denken???)

Tja, so kreisten also meine Gedanken vorab um alle Horrorszenarien, die ich mir so ausmalen kann….

Aber wie war es denn nun wirklich? 🙂

Eines vorweg:

Es war fantastisch – und ich sollte das wohl häufiger tun 🙂

Ich hatte mich für einen sehr langen Spaziergang um den See entschieden und war letztendlich dann doch sehr gespannt, was mich denn alles so erwarten würde. Und eines muss ich sagen: mir war gar nicht (mehr) bewusst, was es da alles so gibt!

Als erstes habe ich voller Verblüffung eine Natter (?) entdeckt, die sich auf einmal vor mir auf dem Weg durch das Gras schlängelte…. Na sowas! So ein Tier hatte ich dort ja noch nie zuvor gesehen! Dabei kenne ich die Strecke sozusagen wie meine Westentasche und laufe dort seit Jahren meine Runden.

Später setzte ich mich ans Ufer und schaute auf den See – habe ich eigentlich jemals zuvor wahrgenommen, dass da unendlich viele Mücken über dem Wasser schwärmen? Ich glaube nicht…. Sah irgendwie faszinierend aus….

Dann wurde ich richtig abenteuerlustig und verließ den Weg, um durch die Bäume zu stapfen – ist eigentlich viel spannender 🙂 – und ich erinnerte mich daran, wie schön es früher als Kind immer war, wenn wir als „Ausbrecher aus dem Kinderheim“ durch die Knicks unserer Umgebung gestreift sind, und überhaupt keinen Plan von Raum und Zeit hatten -schließlich waren wir da ja im Überlebenskampf unterwegs! – Irgendwann kamen wir dann immer wieder zurück, und die Mama war auch nur ganz selten böse, dass wir so lange weg waren 🙂

Insgesamt muss ich sagen, dass ich besser abschalten konnte, als ich je vermutet hätte – die Natur hat nämlich sehr viel Schönes zu bieten, was ich wohl in meiner Alltagsgeschäftigkeit sonst so gar nicht mehr wahrnehme (n kann).

Und danach habe ich mich sehr erholt gefühlt! Denn an irgendwelche zu erledigenden Aufgaben habe ich fast gar nicht gedacht! Und wenn ein Gedanke aufkommen wollte, habe ich mich meditativ auf einen sehr schönen Gedanken konzentriert – zum Beispiel auf meine Vision, die mir so im Kopf herumgeistert…. 🙂 HERRLICH!

Ich glaube, ich werde mich demnächst mal wieder daten….. 🙂

Liebe Grüße, Deine Marlene

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Glücklich leben – was kommt zuerst, was folgt dann?

Lieber Mensch,

wie oft habe ich nicht schon meine Antworten auf von mir bewusst gestellte und sicherlich noch viel häufiger auf mich unterbewusst beschäftigende Fragen in Büchern gefunden. Insbesondere dann, wenn ich einfach mal nur mit mir sein wollte, wenn ich eine Auszeit von meinem sonst durchaus extrovertierten Sein genieße… Ja, dann begleitet mich häufig ein Buch, von dem ich mir auf die eine oder andere Weise eine Inspiration erhoffe. Und eines von diesen Büchern, das mich besonders und auch immer wieder aufs Neue inspiriert, möchte ich Euch heute vorstellen. Es heißt

„Drei Fragen – Wer bin ich? Wohin gehe ich? Und mit wem?“

und stammt von dem 1949 in Buenos Aires geborenen Gestalttherapeuten Jorge Bucay. Seitdem bin ich ein Fan und habe auch schon andere Werke von ihm gelesen. Ihm gelingt es, mit einfachen Worten und bezaubernden immer wieder eingeflochtenen, zum Teil märchenhaften und metaphorischen Geschichten seinem Leser die Psyche des Menschen näher zu bringen. Dies tut er auf eine sehr menschenliebende Art und Weise und dennoch bewahrt er uns nicht vor der Erkenntnis, dass wir selbst es sind, die die Fäden für unser Leben- egal ob Freud oder Leid – in den Händen halten: Denn wir sind es selbst, die entscheiden, wie wir die Dinge betrachten und bewerten wollen.

Das Buch „Drei Fragen – Wer bin ich? Wohin gehe ich? Und mit wem?“ enthält so viele für mich tiefgehende Weisheiten, dass ich es immer wieder gern zur Hand nehme, wenn ich das Gefühl habe, einmal wieder einen guten Impuls für mein Denken, Fühlen und Handeln zu benötigen.

Es ist mir unmöglich, Dir meine Quintessenz aus diesem Buch mitzuteilen – gar zu unerschöpflich ist der Reichtum, der für mich von diesem Werk ausgeht. Das beweist wohl auch dieses Foto, auf dem du sehen kannst, wie mein Exemplar inzwischen aussieht: 🙂




Ich werde sicherlich auch zukünftig den einen oder anderen bemerkenswerten Gedanken aus diesem Buch mit Euch teilen – denn vielleicht ist ja auch für Dich die eine oder andere wertvolle Erkenntnis, die ich daraus für mich bereits geschöpft habe, gewinnbringend oder gar heilsam?

Heute möchte ich einen Gedanken daraus herausgreifen, der mir für viele Irrungen und Wirrungen, die ich bisher in meinem Leben erlebt habe und auch immer wieder erneut erfahre, ein wahrer Schlüssel zur Erkenntnis ist:

Wer auf Glückssuche ist, dem sei geraten, sich die Fragen „Wer bin ich? – Wohin gehe ich? Und mit wem? “ in genau dieser Reihenfolge zu beantworten. Ja, inzwischen scheint es mir so klar und deutlich, warum dies so bedeutend ist: Denn wer ein glückliches Leben führen möchte, sollte sich zuerst dessen gewahr werden, was ihn denn von der Essenz her ausmacht, bevor er eine Richtung für sein Leben einschlägt. Und erst wenn das Selbst zumindest vom Wesen her erkannt und angenommen ist und dadurch die Richtung klar und selbstbestimmt gewählt werden kann, begegnen einem auf diesem Weg dann genau solche Menschen, mit denen man tiefere, erfülltere Beziehungen erleben kann.

Mir ist irgendwann bewusst geworden: Wenn ich so weit es geht „Ich“ sein darf – mit meinen Macken, Ecken und Kanten, ich das Gefühl habe, mich nicht verstellen zu müssen – dann fühle ich mich gut. Doch das allein reicht nicht: Hinzu kommt, dass ich mir meiner eigenen, individuell gewählten Werte bewusst sein muss, nach denen ich leben möchte. Wenn ich den Mut aufbringe, nach diesen mich dann auch auszurichten, und wenn ich es schaffe, für die Erfüllung meiner Werte auch immer wieder meine Komfortzone zu verlassen, dann fühlt sich das Leben langfristig betrachtet viel lebenswerter an 🙂 Echt gigantisch sage ich Euch! 🙂

So habe ich übrigens auch erkannt, was für einen Vorteil die Phase des Single-Daseins sein kann, die man ja häufig als möglichst schnell zu beendendes Makel verurteilt. Aus der Warte der „richtigen Reihenfolge zur Erlangung des eigenen Glücks“ dagegen sehe ich hier ganz eindeutig eine Chance dieser „Alleinsein-Phase“ – ermöglicht sie mir doch, mich genau dieser Frage des „Wer bin ich?“ tief und möglichst allumfassend zu widmen – ganz unabhängig und entspannt, mit Zeit und Muße – ein wahres Geschenk für den, der es erkennt! 🙂

Ja! Und wenn ich dann weiß, was meine Essenz ausmacht, dann kann ich auch viel klarer eine für mich stimmige Richtung einschlagen – egal, ob privat oder beruflich – denn ich habe gelernt, was mich ausmacht und welche Werte ich für mein Leben gewählt habe – und ich bin nicht mehr bereit, mich in eine Richtung zu begeben, die diesen Erkenntnissen nicht Rechnung trägt. Von nun an muss die Richtung wirklichen Sinn ergeben…

Und was dann daraus folgt, liegt für mich auf der Hand: Wie sollte es anders sein, als dass ich dann, in meiner wahren Essenz mich zeigend und nach meinen Werten lebend, eine dazu passende sinnvolle Richtung eingeschlagen, genau den Menschen auf meinem individuellen Weg (wieder-)begegne, die zu mir passen? Wunderbar! So macht das Leben Spaß – ich muss mich nicht verbiegen und kann mit dem, was mich wirklich ausmacht, punkten bei all jenen, die schon lange auf so einen Menschen wie mich gewartet haben…

Bist Du auch so gespannt auf das, was Dich auf diesem, Deinem eigenen Weg erwartet?

Na dann: LET’S GO! 🙂

Deine Marlene


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Kampf oder Spiel?

Hallo lieber Mensch,

kennst Du das, dass Dein Focus auf auf einer Angelegenheit liegt, die dich herunterzieht? Du fühlst Dich wie ausgeliefert, wie von dieser Sache beherrscht, als ob Du selbst die Fäden überhaupt nicht mehr in der Hand hast?

Ich glaube wir alle haben schon erlebt, dass sich das Leben manchmal wie ein Kampf anfühlt – und das gehört sicherlich auch dann und wann mal zum Leben dazu. Doch wenn dieses Gefühl der Machtlosigkeit überhand nimmt, einfach zu lange andauert, dann geben wir unsere Verantwortung ab – Wie lange wir in dieser Situation verharren, können wir ganz bewusst steuern – wenn wir es wirklich WIRKLICH wollen 🙂

Seit über 7 Jahren bin ich zum Beispiel für eine Kreativfirma tätig, für die ich mit großer Leidenschaft Bastelprodukte wie Stempel, Tinte, Stanzen, Papier und Klebemittel vertreibe und dazu Kurse anbiete, bei denen ich schon so viele wunderbare Menschen kennen lernen durfte.

Dies war für mich von Anfang an ein Herzensangelegenheit. Ich habe damals damit angefangen, weil ich selbst eine passionierte Papierbastlerin war und es mir große Freude machte, die Produkte selbst zu verwenden.

Doch diese Unbeschwertheit im Umgang mit dieser Tätigkeit begann mehr und mehr zu schwinden, als ich meinen Focus nicht mehr auf die Freude, sondern auf das Geld verdienen legte – ich begann zu glauben, dass ich völlig anders auftreten müsse, wenn ich es nun „professionell“ betreiben wolle. Ich war im Irrglauben, dass ich meine Strategie umstellen müsse, nun alles ganz genau zuvor finanziell kalkulieren müsse, für alle Fragen von meinen Kunden und meinen Teammitgliedern eine schnelle Antwort haben müsse, die Souveränität einer erfolgreichen Frau vorgeben müsse, die stets den Überblick über alles behält.

Auf einmal war die Freude der Pflicht gewichen – vieles von dem, was vorher Spaß gemacht hatte, war nun ein Akt des „Müssens“ – ich hatte meine begeisterte Art des „sich auf das Spiel einfach mal einlassen und schauen was passiert“ verloren und daraus einen Kampf- und Krampfakt gemacht…

Es kam mir damals nicht so vor als hätte ich aktiv zu meiner Situation beigetragen – erst aus heutiger Gesamtschau fällt mir immer mehr auf, wie sehr ich an dem beteiligt war, was mir dann passierte: Meine Umsätze brachen kolossal ein, aus meinem Team stiegen im Laufe eines Jahres fast die Hälfte der Mitglieder aus und ich sah mich als Opfer meiner Umstände, die sich damals im Zuge der Selbsttötung meines Bruder leicht dafür instrumentalisieren ließen…

Doch was wäre vielleicht passiert, wenn ich meine Schwäche nach außen hin hätte mehr zeigen können? Wenn ich vielleicht einfach hätte zugeben können, dass ich nicht für alles eine Antwort habe? Wenn ich offen ausgesprochen hätte, dass ich Zeit brauche, um das „Spiel des Lebens“ wieder aufzunehmen?

Heute fühle ich mich glücklich zu wissen, dass es keine Lösung ist, „das Außen“ für meinen eigenen, inneren Zustand verantwortlich zu machen. Ich habe erfahren dürfen, dass ich die Zügel über mein Wohlbefinden selbst in der Hand halten kann, wenn ich das Leben nicht als Kampf, sondern immer wieder als Spiel betrachte. Und inzwischen weiß ich, dass all das, was seitdem passiert ist, ein wunderbares Lernfeld für mich war, um daran zu wachsen. Ich kann inzwischen „schlimme“ Dinge, von Angelegenheiten, die zwar „schade“, aber einfach nur einer Kurskorrektur oder einer Änderung des Blickwinkels auf mein Leben bedürfen, unterscheiden – und das macht mich leichter, fröhlicher, glücklicher! 🙂 Und ich bin total dankbar dafür, dass ich mutig genug war und bin, die Herausforderung angenommen zu haben, meine gewonnen Erkenntnisse als meine Berufung in die Welt zu tragen – ganz konkret in meiner Praxis vielen auf ihrem Weg zu helfen, die Dinge anders betrachten zu können. Es macht mich zufrieden und sinnerfüllt, Menschen dabei zu unterstützen, wieder handlungsfähig zu werden und in ihre Kraft zu kommen. Wie schön wäre es, wenn immer mehr Menschen davon profitieren könnten, wieder in das Spiel des Lebens einzusteigen und Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen?

Ich freue mich auf alles, was mir noch begegnen wird in diesem Leben – ich bin gespannt! Du auch? Lass uns die Herausforderungen annehmen und ein guter Spielführer für das eigene sowie ein guter Mitspieler für alle anderen sein! Jawohl!!! 🙂

Deine Marlene

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Loslassen…. und entdecken, was einem das Leben schenkt

Hallo lieber Mensch,

Ende letzter Woche habe ich mich auf ein für mich bis dato völlig neues Abenteuer eingelassen: ich startete die 1. Fastenkur meines Lebens. Und was ich als Quintessenz jetzt schon feststellen kann, ist, dass mir das Leben dafür jeden Tag neue Körperempfindungen, Erfahrungen, Einsichten schenkt, die ich zuvor nicht hätte erahnen können und die mich reicher machen. Ich bin jetzt schon dankbar, mich auf diesen Prozess eingelassen zu haben. An meinem ersten Fastentag, dem sogenannten Entlastungstag, gab es 2 kg Obst zu essen – und ich kann Euch gar nicht beschreiben, wie sehr ich auf einmal den intensiven Geschmack der Früchte wahrgenommen habe – so als ob ich sie zum ersten Mal essen würde …

Mit den besonderen Sinneseindrücken ging es auch an den beiden nächsten Tagen weiter: So hatte ich zunächst doch die Befürchtung, dass ich sehr darunter leiden würde, die wunderbaren Gerüche, die von Schmackhaftem ausgehen können, als Tortur zu empfinden. Doch – oh Wunder! Als ich morgens für meine beiden Mädels die warmen Laugenstangen aus dem Ofen holte, die schnell ihren wunderbaren Duft verströmten, war es für mich wie ein Fest! Und an diesem Punkt wusste ich, dass ich mich wirklich auf diesen Fastenprozess eingelassen hatte. So war ich gespannt, welche kulinarischen Gerüche mich noch erwarten würden – und nahm jeden einzelnen mit einer tiefen Gelassenheit und Freude an: Den von einem Lokal ausströmenden Duft eines frisch zubereiten vermutlich köstlichen Essens nahm ich mit auf einen herrlichen, langen Waldspaziergang – und vermisste nichts …

Am Montagmorgen bezeugte mein Kreislauf, dass ich mich in einem Veränderungsprozess befinde, und so war es mir nicht sofort möglich, meine üblichen Tätigkeiten in gewohntem Tempo nachzugehen. Doch nach und nach ließ ich mich darauf ein, meinem Körper das Tempo vorgeben zu lassen – und ließ los…. Meine beiden Mädels konnten mir beweisen, wie selbstständig sie doch schon sind – und ich entspannte mich immer mehr in die Situation hinein und genoss einfach diese gelassene Art des „Alles mal etwas ruhiger und langsamer zu tun“ – einfach herrlich! Und ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass dennoch alles, was zu erledigen war, auf wundersame Weise am Ende getan war – und meine Mädels genauso früh wie sonst ihren Schulweg antreten konnten…..

Im Zuge des Fastens habe ich bereits 4 Kilogramm verloren – so dass ich mich im Moment wirklich „leicht“ fühle – so leicht, dass ich mich zum ersten Mal in meinem Leben in einem Gewichtszustand befinde, in dem ich mich als „zu wenig“ empfinde. Ich hätte es zuvor nie für möglich gehalten, dass ich das sagen würde – denn ich bin doch seit Ewigkeiten mehr unbewusst als bewusst wie die meisten dem Schönheitsideal des Schlankseins verfallen und habe mir immer ein paar Pfunde weniger gewünscht als nun eben gerade jeweils da waren…. Aber ich muss gar nicht irgendwo hinstreben- ich muss nicht weniger sein, als ich bin – ich bin wunderbar so, wie ich bin! Und ich darf den entsprechenden Raum einnehmen, um mich wohl zu fühlen – eine wunderbare Erkenntnis für mich!

Ja, und so tun sich Tag für Tag völlig unerwartete neue Erfahrungsschätze durch meinen Verzicht auf – ich kann es gar nicht Hungern nennen, denn würde das nicht implizieren, dass mir etwas fehlt? Dieses Loslassen führt für mich so langsam in das Vertrauen, das alles gerade genau richtig so ist, wie es in diesem Moment gerade ist…

Mir kommt gerade ein Gedanke: Was wäre, wenn dies nicht nur für den Verzicht auf Nahrung zuträfe? Was wäre, wenn womöglich der Verzicht in anderen Bereichen auch dazu führen würde, dass ich mich am Ende reich beschenkt fühle? Kann ich Gewohnheiten, die ich bisher für unumgänglich gehalten habe, womöglich ebenso durch neue, frische Verhaltensweisen ersetzen, die lebensbejahender sind und mich energiegeladener machen – und der Weg dorthin fühlt sich gar nicht beschwerlich an? Kann ich Menschen, an denen ich klammernd festhalte, ihrer Wege ziehen lassen, ohne anschließend etwas zu vermissen? Kann ich womöglich Ängste überwinden und auf eine leichte Art mutiger werden? Kann ich….?

Deine Marlene



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Die Macht der eigenen Sicht auf die Dinge oder: Wir kreieren uns unsere Welt

Hallo lieber Mensch,

heute möchte ich Dir von einer Erfahrung berichten, die mich einmal wieder gelehrt hat, wie sehr ich Schöpferin meiner scheinbar objektiv vorhandenen Welt bin, ohne mir dessen im jeweiligen Moment bewusst zu sein.

Am Freitag Morgen waren meine beiden Töchter und ich gerade dabei, die letzten Vorbereitungen für einen ausgiebigen Schwimmbad-Ausflug zu treffen, da stürmte Mascha in die Küche und kreischte mir begleitet von einem aus Panik verzerrten Gesichtsausdruck zu: „Mama, es ist etwas ganz ganz Schlimmes passiert, komm schnell – das Glas-Regal im Badezimmer ist auf Romys Kopf gefallen!“

In diesem Moment setzte so eine Art Handlungs-Automatismus ein, der von einem Gefühlsgemisch aus Entsetzen und großer Angst ausgelöst war; ich rannte in das Badezimmer und fand meine kleine Tochter inmitten eines riesigen Haufens von Glasteilen und Glassplittern wieder. Aus dem Augenwinkel nahm ich in der Badewanne, an deren Rand sich Romy benommen anlehnte, mehrere Stellen frischen Blutes wahr.

Ich weiß gar nicht mehr genau, was ich schrie – aber ich weiß, dass ich meine kleine Maus dabei auf den Arm nahm, mit ihr in das Nachbarzimmer lief, sie auf meinen Schoß legte und verzweifelt versuchte herauszufinden, wo die offene blutende Stelle am Kopf wäre und Mascha anwies, den Notruf anzuwählen.

Mein Suchen hatte jedoch keinen Erfolg – und ich fragte Romy immer wieder, wo es denn weh tue und ob ihr schwindelig sei. Erst nach und nach konnte ich so langsam wahrnehmen, dass Romy weder verletzt zu sein schien noch über Schmerzen klagte – sie sah lediglich sehr benommen und geschockt aus. Ich wusste ja, dass selbst kleine Wunden recht doll bluten können und vielleicht war sie ja aufgrund ihres Schockes nicht in der Lage, Schmerz zu fühlen. Doch nach und nach wurde ich etwas ruhiger und Romy sagte inzwischen mit einer etwas lauter werden Stimme immer wieder: „Mama, es tut gar nichts weh – ich glaube, ich bin gar nicht verletzt!“

Da legte ich sie vorsichtig auf den Boden, ging ins Bad und schaute in die Badewanne: Die roten „Blutlachen“ waren kleine Ansammlungen von rotem Badesalz, das sich in einem kleinen Porzellanbehälter auf dem herabgestürzten Glasregal befunden hatte. Und ich konnte es einfach nicht fassen, wie ich dieses deutlich als Pulver erkennbare Rot vorher für Blut hatte halten können…..

Meine schlimmsten Befürchtungen aus Sorge um meine Tochter hatten mich meine Realität völlig verzerrt wahrnehmen lassen….

Mich macht diese Erkenntnis sehr nachdenklich – zeugt sie nicht davon, wie sehr unsere Wahrnehmungen und damit unsere Welt von unseren Emotionen geprägt sind?

Umso mehr lohnt sich immer wieder ein neuer Blickwinkel auf die Dinge und Geschehnisse, die wir erschrocken wahrnehmen oder befürchten. Ist es wirklich wahr, was wir wahrnehmen, oder könnte es nicht vielleicht doch auch anders sein, wenn wir mit einem entspannteren Blick ein zweites Mal hinschauen? Könnte es womöglich ganz anders sein, als wir vermuten zu wissen?

Eure Marlene

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