echt glücklich

Marlene Timm Life Coaching – Entdecke Deinen eigenen Weg in ein erfüllteres Leben

Ein Date mit mir selbst – oder: Das Alleinsein genießen :)

- 20. Mai 2019

Hallo lieber Mensch,

es ist doch immer wieder verblüffend für mich festzustellen, wie sehr ich mich noch manchmal von meinen Befürchtungen davon abhalten lasse, Neues auszuprobieren. Dabei weiß ich in der Theorie doch immer ganz genau, wie es geht:

Man lasse sich von dem im Kopf spukenden Negativ-Szenario nicht zu sehr beeindrucken, atme tief durch und überlege gründlich, was denn alles Positives dabei herauskommen könnte – denn eines ist sicher: wenn es nicht irgendwo in mir eine Stimme gegeben hätte, die daraufhin gedeutet hätte, dass aus dieser Handlung auch durchaus etwas Positives erwachsen könnte, dann wäre ich ja gar nicht erst überhaupt auf diesen Gedanken gekommen, dies auszuprobieren, nicht wahr? 🙂

Also ist meine Devise: ich male mir in den schillerndsten, wundervollsten Farben aus, was daraus alles Wunderbares folgen könnte – und dann einfach mal machen!!! Und dann kann ich mich überraschen lassen, was dann nun wirklich passiert! 🙂

So bin ich heute zum Beispiel die Herausforderung angegangen, ein dreistündiges Date mit mir selbst zu verbringen: das hört sich ja erst mal ganz leicht an – aber für mich war es eine wahre Herausforderung, denn ich habe mir folgende Bedingen auferlegt:

Kein Handy

(Hilfe! Was ist, wenn genau in diesen 3 Stunden etwas mit meinen Kindern passiert???

Oder wenn ich völlig die Zeit vergesse und dann viel zu spät nach Hause komme, so dass meine Mädchen nicht ins Haus kommen???)

Kein Ziel und keinen Zweck

(Hilfe, was ist, wenn mir die ganze Zeit alle Aufgaben durch den Kopf gehen, die ich noch erledigen muss???

Oder noch schlimmer: Was ist, wenn mir womöglich einfällt, was ich alles vergessen habe zu erledigen und ich mich dann ja ganz mies fühle, weil ich es nicht genau jetzt schnell nachhole???)

Und vor allem: keine Ablenkung:

(nichts lesen – wie schade, dann kann ich ja die Zeit gar nicht dazu nutzen, etwas Neues zu lernen um mich dadurch weiterzuentwickeln… 😦 – werde ich dann nicht ein Gefühl der absoluten Zeitverschwendung erleben???

Ohjee – also keine Musik, wie schade – wer weiß, was mir dann so im Kopf umherschwirrt – will ich diese Gedanken denn überhaupt denken???)

Tja, so kreisten also meine Gedanken vorab um alle Horrorszenarien, die ich mir so ausmalen kann….

Aber wie war es denn nun wirklich? 🙂

Eines vorweg:

Es war fantastisch – und ich sollte das wohl häufiger tun 🙂

Ich hatte mich für einen sehr langen Spaziergang um den See entschieden und war letztendlich dann doch sehr gespannt, was mich denn alles so erwarten würde. Und eines muss ich sagen: mir war gar nicht (mehr) bewusst, was es da alles so gibt!

Als erstes habe ich voller Verblüffung eine Natter (?) entdeckt, die sich auf einmal vor mir auf dem Weg durch das Gras schlängelte…. Na sowas! So ein Tier hatte ich dort ja noch nie zuvor gesehen! Dabei kenne ich die Strecke sozusagen wie meine Westentasche und laufe dort seit Jahren meine Runden.

Später setzte ich mich ans Ufer und schaute auf den See – habe ich eigentlich jemals zuvor wahrgenommen, dass da unendlich viele Mücken über dem Wasser schwärmen? Ich glaube nicht…. Sah irgendwie faszinierend aus….

Dann wurde ich richtig abenteuerlustig und verließ den Weg, um durch die Bäume zu stapfen – ist eigentlich viel spannender 🙂 – und ich erinnerte mich daran, wie schön es früher als Kind immer war, wenn wir als „Ausbrecher aus dem Kinderheim“ durch die Knicks unserer Umgebung gestreift sind, und überhaupt keinen Plan von Raum und Zeit hatten -schließlich waren wir da ja im Überlebenskampf unterwegs! – Irgendwann kamen wir dann immer wieder zurück, und die Mama war auch nur ganz selten böse, dass wir so lange weg waren 🙂

Insgesamt muss ich sagen, dass ich besser abschalten konnte, als ich je vermutet hätte – die Natur hat nämlich sehr viel Schönes zu bieten, was ich wohl in meiner Alltagsgeschäftigkeit sonst so gar nicht mehr wahrnehme (n kann).

Und danach habe ich mich sehr erholt gefühlt! Denn an irgendwelche zu erledigenden Aufgaben habe ich fast gar nicht gedacht! Und wenn ein Gedanke aufkommen wollte, habe ich mich meditativ auf einen sehr schönen Gedanken konzentriert – zum Beispiel auf meine Vision, die mir so im Kopf herumgeistert…. 🙂 HERRLICH!

Ich glaube, ich werde mich demnächst mal wieder daten….. 🙂

Liebe Grüße, Deine Marlene


2 responses to “Ein Date mit mir selbst – oder: Das Alleinsein genießen :)

  1. tanzfeder sagt:

    Schöner Beitrag!
    Ich denk ein solches Date mit mir mach ich auch wieder mal. Es ist auch für mich herausfordernd ohne lesen und Handy. Gar nicht so einfach – aber schön. Mein erster Blogbeitrag überhaupt trägt den Titel „Alleine ins Kino“ – vielleicht auch eine Idee für dich 🙂

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  2. Marlene sagt:

    Danke Dir für Dein Feedback 🙂 Ja, für kommunikationsfreudige Menschen wie mich ist das wirklich eine Herausforderung! Den Beitrag „Alleine ins Kino“ werde ich mir gleich mal anschauen! Herzliche Grüße, Marlene

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